Sepidar Theater / Die Geworfenen / (c) Robin Junicke

Sepidar Theater

Performance Schattentheater Figuren- / Objekttheater Dokumentarisches Theater

Das 2016 von den Theaterwissenschafts-Studierenden Bahareh Sadafi und Mamadoo Mehrnejad gegründete Sepidar Theater ist ein Kollektiv aus Kulturschaffenden verschiedener kultureller Hintergründe. Die in Dortmund und Bochum ansässigen Künstler*innen arbeiten mit Formen des Figuren-, Objekttheaters, Physical Theatre sowie des Dokumentarischen Theaters. Thematischer Schwerpunkt ihrer Arbeiten ist ein philosophischer Blick auf zeitgenössische Fragen wie die nach Identität, Herrschaftsstrukturen und Modellen sozialen Zusammenlebens. Ihre erste Produktion "Der kleine schwarze Fisch", ein Schattentheater nach einem iranischen Märchen, kam 2016 in Bochum zur Premiere. Weitere Spieltermine fanden in verschiedenen Städten NRW´s statt. Die Arbeit wurde zum 45. Fritz-Wortelmann-Preis-Wettbewerb eingeladen. Seit 2017 nahm das Sepidar Theater an der Rechercheplattform "Cheers for Fears Transit" teil, wobei erste konzeptionelle Skizzen von "Die Geworfenen" erprobt und im Ringlokschuppen Ruhr sowie im Theater Dortmund präsentiert wurden. Im Oktober 2019 feierte das Sepidar Theater mit „Die Geworfenen“ im Roto Theater Dortmund Premiere. In dieser Performance mit interkulturellem Schwerpunkt widmete sich das Kollektiv der Geworfenheit des menschlichen Seins und stellte die Frage nach (Un-)Abhängigkeiten des Individuums in einer Mischung aus Objekttheater, Klanginstallation und Physical Theatre. Weitere Vorstellungen fanden in der Parzelle im Depot in Dortmund statt. Für 2021 ist die Bühnenproduktion "Ich bin schon tot" (AT) geplant, eine Performance über das globale Phänomen von Femiziden und Gewalt gegen Frauen. Das junge Theaterkollektiv arbeitet interdisziplinär und erweitert das Kernteam um immer neue Künstler*innen aus ganz NRW.

Ihre nächste Produktion "Ich bin schon tot" – eine Performance über Gewalt gegen Frauen – feiert am 01.10.2021 Premiere im Theater im Depot.